Was ist BAER?

Barrierefreiheit  
Alltagsunterstützung
Erlebnisreichtum
Respekt.


Kinder und Jugendliche mit juveniler MS quälen nicht nur zu Beginn der Diagnose unzählige Fragen: Werde ich früh sterben? Sage ich meinem Lehrer Bescheid/ meinen Freunden? Kann ich mit auf Klassenfahrt fahren? Kann ich den Führerschein machen? Kann ich studieren/ Ausbildung machen? Kann ich Kinder haben? Die meisten der betroffenen Kinder mit der Diagnose juvenile MS empfinden schon zu Beginn ihres Lebens die eigene Kindheit als verloren. Das Leben scheint still zu stehen! Sie sehen sich als verlassene Einzelkämpfer - als Monomachoi (griech.: Gladiator, Einzelkämpfer). Und genau hier setzt das Mentoring-Projekt BAER an: Die jungen Monomachoi sollen nicht mehr alleine kämpfen müssen! Keiner soll auf der Strecke bleiben!
Ziel des Projekts ist es, die Kinder im Alltag der Kinder und Jugendlichen langfristig zu unterstützen. Dies beginnt je nach individuellem Mentoringplan bei den „Pieks-Hilfen“ und erstreckt sich über die Aufklärung, die Beantwortung von Fragen aller Art, Nachhilfe, Begleitung und Beratung bei administrativen Gängen bis last but not least zum Freizeitspaß.

Despina Sivitanides-Middelmann, Leiterin von BAER, will in Kooperation mit dem DMSG - Landesverband NRW e. V.  durch das Mentoring-Projekt diese Möglichkeit schaffen. Langfristiges Ziel ist eine fachkundige persönliche Anleitung zur Selbstständigkeit und ein nachhaltiges, greifbares Netzwerk, das individuelle Unterstützung, Aufklärung und Freizeitspaß garantiert.
 
Das Mentoringprojekt soll mit der Unterstützung von bundesweiten Kooperationspartner, durch gemeinsamen Veranstaltungen bzw. Seminare für Jugendliche erweitert und nachhaltig etabliert werden.
 
Das Mentoring-Programm muss ständig angepasst und optimiert werden, je nach Bedürfnissen des individuellen Mentoringtandems mit den jeweiligen Wünschen und Erfordernissen.
 
Durch die Bereitschaft, als Mentorin bzw. Mentor auch über die Projektzeit hinaus zur Verfügung zu stehen und das Engagement der Kinder und Jugendlichen ist das Projekt nachhaltig für alle Beteiligten. Dieses hohe zivilgesellschaftliche Engagement der potentiellen Mentoren soll als ein Beitrag zur Bewahrung der Philosophie des Projekts verstanden und urkundlich ausgezeichnet werden.
 
Bei allen individuell bedingten Veränderungen soll die „Philosophie“ des Projekts die gleiche bleiben: „Gemeinsames barrierefreies und respektvolles Erleben, Reflektieren, Mentoring und Freizeitspaß soll „BAER“ als einen Erfahrungs- und Lernort der transkulturell - inklusiven Gesellschaft gestalten sowie qualifizieren.“